Stiftung unterstützen

Mit einem Einkauf in einem Online-Shop können Sie einen Beitrag zur Jugendwerksstiftung leisten - ganz ohne Zusatzkosten. Dazu einfach einen der untenstehenden Links anklicken, dort einen Shop auswählen (z. B. IKEA, Bahn, Zalando ...) und ganz normal einkaufen.
Weitere Informationen finden Sie direkt auf der Seite der Jugendwerksstiftung.
 

Unterstützen Sie uns mit
Ihrem Online-Einkauf
ohne Extrakosten




Oder direkt bei Amazon



 

T(r)oll von Kopf bis Fuß – Roadtrip 2017

Ist nicht jeder von uns manchmal ein Troll? Und ist nicht jeder von uns auf seine Art einzigartig und toll von Kopf bis Fuß?

Was es heißt t(r)oll zu sein, erlebten wir 16 Tage lang auf dem Roadtrip. „Wir“, das war eine bunt gemischte Gruppe, die nicht nur aus Deutschland angereist war, um sich auf ein gemeinsames Abenteuer einzulassen. So fuhren drei Kleinbusse mit 17 Teilnehmenden und sechs Mitarbeitenden zusammen nach Norwegen.

In der ersten Woche versuchten wir so viel wie möglich von Norwegen zu sehen und hautnah zu erleben. Angekommen in Kirstiansand, fuhren wir Richtung Bergen. Dazwischen machten wir einen Stopp beim Trollpikken und anderen schönen Stellen. Nach einem Besuch in Bergen fuhren wir weiter ins Landesinnere an den Kinsarvik Wasserfällen vorbei bis in die Hardangervidda. Jede Nacht campten wir dabei an einem anderen Ort und konnten so das Land bestens kennenlernen.

Das Ziel nach einer Woche Reise war die Hütte Utsikten bei Aurdal. Mitten im sommerlichen Skigebiet erlebten wir wunderbare Sonnenuntergänge und Schafe vor der Haustüre, konnten im See baden, wandern und dabei einfach die Seele baumeln lassen. Auch kulinarisch erlebten wir dabei wahrliche Highlights mit einem großen Brunch, einem Kochduell der Teilnehmer, gemeinsamen Grillen und einem Wikingermahl. Abends erlebten wir Showabende verschiedenster Art: Die Seniorenresidenz Goldene Pforte öffnet ihre Tore. Die Talentshow „Aurdal sucht den Super-Troll“ verlegte ihre vergangene Sendung zu uns, um die hochqualifizierten Beiträge der Trolle zu beäugen und dazwischen erstklassige Werbespots zu präsentieren. Auch Mister und Misses Norway waren dabei. In dieser Woche begaben wir uns auch auf eine Elch-Safari: Manche sahen dabei Elche, andere Gänse und wieder andere waren einfach von der Natur beeindruckt.

In täglichen Bibelarbeiten befassten wir uns passend zu unserem Motto „T(r)oll von Kopf bis Fuß“ mit verschiedenen Körperteilen. Dabei lernten wir viel über uns, unsere Körperteile und dass alle Glieder zusammen spielen müssen.

Doch irgendwann war es Zeit für den Rückweg über Autobahnen in Norwegen, Schweden und Deutschland. Einen Zwischenstopp bot Leipzig für einen Stadtbummel, Duschen im Hallenbad und langsamen wieder Ankommen in der deutschen Kultur.

Die beeindruckende Zeit wurde vor allem von jedem geprägt der sich auf dieses Abenteuer eingelassen hat. Denn es ist jeder: T(r)oll von Kopf bis Fuß!

Mirjam Alber, Freizeitleitung

18 Teilnehmende ließen sich auf das Abenteuer Roadtrip ein: eine Freizeit in der man nicht alles planen kann und manch Unerwartetes entdecken kann. Die erste Woche ging es auf Tour durch Norwegen: mit einer Wanderung auf den beeindruckenden Preikestolen, über Hochebenen zur weltgrößten Stabkirche in Heddal und in die norwegische Hauptstadt Oslo sowie zur Skiflugschanze in Vikersund. Das Wetter war uns dabei gewogen: wenn es geregnet hat dann nachts oder wenn wir im Auto saßen. Sonst wurden wir mit Sonnenschein und beeindruckenden Landschaften belohnt. Manch spontan aufgesuchter Campingplatz entpuppte sich als wahres Kleinod und wir konnten Norwegen von seiner schönsten Seite kennen lernen. 
 
Die zweite Woche war zum Seele baumeln: unser Haus in Gussjöstugan lag abgeschieden im schwedischen Wald direkt an einem See. Ein Highlight waren sicher die Polarlichter über dem See beim abkühlenden Baden nach der Sauna. 
In den Bibelarbeiten haben wir uns in der ersten Woche intensiv mit Bibelstellen passend zu unserem Motto „Ich sehe was, was du nicht siehst“ auseinandergesetzt. Das Motto hat dabei nicht nur zu den Bibelstellen gepasst, sondern auch zu den Fahrten durch die Landschaft, während denen wir immer wieder neue beeindruckende Details entdeckt haben. Die zweite Woche stand im Zeichen der Jahreslosung unter dem Motto „Mutter unser im Himmel“ und vielen Diskussionen über Rollenbilder und welche Rolle die Bibel eigentlich in unserem Alltag spielt. 
 
Den Abschluss bildete ein Zwischenstopp in Berlin mit Stadtbummel und einem leckeren Eis – als Preis für das Ergebnis eines fantastischen Kochduells. 
Eine bunte Mischung an Teilnehmenden aus dem ganzen Ländle und darüber hinaus hat sich schnell zu einer eingeschworenen Truppe geformt und diese 2,5 Wochen unvergesslich werden lassen.  

Und da Bilder mehr als 1000 Worte sagen, findet ihr hier die Bildergalerie