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Jungschartag 2017 – einfach märchenhaft

Zum Bezirks-Jungschartag des ejgp kamen fast 70 Kinder der verschiedenen Jungschargruppen aus dem ganzen Bezirk nach Faurndau um einen Tag mit Rittern, Drachen, Wölfen, Prinzessinnen, Hexen, Zwergen und anderen Märchengestalten zu erleben.

Vormittags waren die Kinder in kleinen Gruppen im Dorf unterwegs um sich Münzen zu erspielen, die sie am Nachmittag noch brauchen würden. Bei ihrem Rundgang wurden sie immer wieder von Märchenfiguren um Hilfe gebeten: So schauten an einer Station der Hund und der Hahn von den Bremer Stadtmusikanten ziemlich verzweifelt nach oben. Auf einem Brett saß die Katze und traute sich nicht mehr herunter. Mit vereinten Kräften und einem mutigen Jungscharkind als schwebendem Retter konnte den Stadtmusikanten geholfen werden. An anderen Stellen begegneten die Gruppen einer Hexe, Rapunzel, Hänsel und Gretel, dem Wolf und anderen.

Nach dem Mittagessen traten im Vereinshaus drei Königskinder mit einer Bitte an die Jungscharler heran: Sie hatten total vergessen, daß ihr Vater, der König, Geburtstag hat und sie hatten kein Geschenk für ihn. Damit war die Aufgabe für den Nachmittag schon beinahe klar: Irgendwoher mussten Geschenke für den König kommen! Möglichst glänzend und glitzernd und golden und einfach schön sollten sie sein. Da ist Kreativität gefragt.

Auf der Festwiese waren Händler mit ihren Leiterwagen unterwegs und verkauften oder tauschten verschiedene Waren. Da konnten die Münzen vom Vormittag als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Außerdem gab es verschiedene Spielstationen, an denen immer zwei Teams gegeneinander um begehrte Bastelsachen spielen konnten. Auf dem Gelände waren auch zwei Wölfe unterwegs, die die Kinder fangen wollten. Da war die Aufregung jedes Mal groß, wenn einer der Wölfe auftauchte.

Nach einiger Zeit fingen die ersten Gruppen damit an, aus den erspielten Materialien ein Geschenk für den König zu basteln. Da entstanden Zepter, Kronen, Umhänge und so manch anderer glitzernder Gegenstand. Als es langsam dunkel wurde, machten sich alle auf den Rückweg zum CVJM-Haus, wo sie ihre Geschenke an den staunenden König übergaben.

Wenig später wurden diejenigen, die nicht über Nacht dablieben, in einem großen Schlußkreis mit dem Jungschargruß verabschiedet. Rund 20 Kinder nutzten die Möglichkeit, im CVJM-Haus zu übernachten. Sie bereiteten abends noch den Gottesdienst für den nächsten Morgen vor und tobten sich vor dem Schlafengehen noch einmal mit Spielen im Kirchgarten aus.

Am Sonntag trudelten kurz vor 10 Uhr die Eltern ein, die zum gemeinsamen Gottesdienst eingeladen waren. Und sie staunten nicht schlecht, als sie nicht von den Mitarbeitern, sondern von einem Jungscharkind begrüßt wurden. Die Kinder haben den Gottesdienst nicht nur vorbereitet, sie gestalteten ihn fast komplett selbst. Sie moderierten, beteten, spielten eine kleine Szene vor, hatten die Lieder ausgesucht und auch der Segen mit dem Eltern und Jungscharler dann schließlich verabschiedet wurden, wurde von den Kindern gesprochen.

Nach diesem Wochenende bleibt – wie schon bei so mancher Veranstaltung in unserem Jubiläumsjahr – Zufriedenheit und Dankbarkeit. Zufrieden damit, für die Kindern einen spannenden Jungschartag und tolle Erlebnisse auf die Beine gestellt zu haben und dankbar für die vielen Helferinnen und Helfer aus CVJM und Evangelischem Jugendwerk, die durch ihre Mitarbeit das alles erst ermöglicht haben. DANKE!

Bilder von diesem märchenhaften Tag gibt es hier zu finden! 

Achim Wernsdörfer, CVJM Faurndau

9 Jungscharen trafen sich zunächst in der Kirche. Fledermaus Fledwig, die dort wohnt, erzählte den 67 Kindern, warum sie ihr Zuhause liebt. Auf dem Weg zur Schule halfen die Kinder der Fledermaus dabei, schönen Blumenschmuck für die Kirche zu finden. Glücklich und mit vielen Blumen in der Hand flatterte Fledermaus Fledwig wieder zur Kirche zurück um sie zu schmücken. Doch nach kurzer Zeit kam sie völlig aufgelöst zurück: Der Kirchenschlüssel wurde geklaut, es war abgeschlossen und einen Erpresserbrief hatte sie auch bekommen.

 

Daraufhin forderte der Bürgermeister die Jungscharen dazu auf, alle Bürger zu befragen und herauszufinden wer der Fledermaus das Zuhause genommen hatte. Durch einen Stationenlauf konnten die Jungscharen alle einen Verdächtigen herausfinden. Am Ende gestand der Sheriff, den Brief geschrieben zu haben, weil es ihm im Dorf zu langweilig geworden ist. Doch den Schlüssel habe er nicht geklaut.

 

Daraufhin musste eine Alternative zu der Kirche gefunden werden und das wurde anhand einer Kreativaktion umgesetzt. Die Jungschargruppen überlegten sich was ihrer Meinung nach  das Wichtigste an einer Kirche ist und was sie sich wünschen. Die Jungscharen aus Zell bauten eine Orgel (denn Musik ist wichtig – wenn sie auch ein wenig fetziger sein könnte), ein riesiges buntes Kreuz und ein Sofa (bequem soll es sein!). Die Albershäusener Jungschar baute das CVJM- Zeichen nach – Gemeinschaft mit Freunden ist ihnen wichtig. Auch ein geschmückter Raum mit einem Altar voller Essen entstand von den Jungscharen aus Schlierbach und Faurndau. Und eine bunte Diskokugel wurde von der Jungschar aus Uhingen gebastelt – sie wünschen sich mehr Farbe, Spaß und Bewegung in ihrer Gemeinde. Zum Thema Bewegung entwickelten die Jungs aus  Holzhausen Mitmachlieder, die wir dann auch gemeinsam gesungen haben. Die Jungscharen zeigten so, was ihrer Meinung nach wichtig ist, um sich in Gottes Haus wohlzufühlen.

 

Am Ende des Tages war Fledwig aber immer noch traurig, da sie nicht wie manche Kinder nach Hause gehen konnte. Die Kirche war immer noch abgeschlossen! Doch plötzlich kam eine gute Freundin von Fledermaus Fledwig. Die  Freundin gestand, dass sie die Kirche abgeschlossen hatte. So viele Kinder in der Kirche waren ihr einfach zu viel und vor allem zu laut. Deswegen schloss sie die Kirche ab um in Ruhe weiterzuschlafen. Auch Fledwig konnte nun nach Hause gehen und alle waren glücklich, da der „Fall“ gelöst wurde.

 

Für die Kinder, die über die Nacht blieben, ging es nach einem leckeren Abendessen auf eine Fackelwanderung und anschließend wurde noch ein Film geschaut. Am nächsten Morgen  erzählten wir den Eltern bei einer kurzen Abschlussveranstaltung, was wir erlebt hatten.

 

Euer JungscharEventTeam wünscht euch eine schöne Zeit und freut sich schon auf das nächste Event: Das  Jungschar-Turnier am 26. März 2017.

 

PS:  Bilder von den letzten Jungschartagen gibt es hier: 

Jungschartag 2016 in Zell u. A. 
Jungschartag November 2015 in Ebersbach: 100% Jungschar!
Jungschartag April 2015 auf dem Kornberg
Jungschartag 2014 in Hohenstaufen

 

PPS: Haltet euch gleich den Termin für den nächsten Jungschartag frei: 18./19. November 2017 in Faurndau