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Wer von uns in diesen Tagen ein bisschen Smalltalk betreibt, kommt um das Thema Urlaub nicht herum. Fast jeder kann was dazu sagen und viele stecken gerade mitten in den letzten Vorbereitungen. Doch was ist noch alles zu erledigen? In der Schule stehen die letzten Klausuren vor dem Zeugnis an, am Arbeitsplatz stapeln sich noch Berge mit Papieren, die abgearbeitet werden müssen, und der Spieleabend für die Sommerfreizeit benötigt auch noch einen Feinschliff. Aber dann – dann wird alles besser. Wir sehnen uns nach Erholung vom Alltag, nach Abwechslung von Trott und nach spannenden Abenteuern in anderen Ländern. Was treibt uns Menschen an, unbedingt Urlaub machen zu wollen? Warum ist es inzwischen so wichtig geworden möglichst viele Länder mit möglichst exotisch klingenden Namen zu bereisen? Ist es das Interesse an der anderen Kultur, ist es die Neugier auf frittierte Heuschrecken und getrocknete Walfischflossen? Oder ist es womöglich die Angst, etwas verpasst zu haben, nicht mittreden zu können? Wenn man Google glauben darf ist das beliebteste Reiseziel der Deutschen: Spanien. Welch eine Überraschung. Dicht gefolgt von Deutschland als Reiseziel. Die Sehnsucht nach anderen Kulturen, exotischen Essen und paradiesischen Stränden werden dort sicherlich nicht erfüllt. Aber die Abwechslung vom hektischen Alltag bietet ein Tapetenwechsel durchaus. Am besten gleich mal eine Reiseplanung aufstellen – sonst fährt man womöglich noch an einem Highlight vorbei und muss dann noch ein zweites Mal hin. Das wiederum bedeutet dann wieder Stress und genau den gilt es doch im Urlaub zu vermeiden. Wenn die genaue Reiseroute steht kann‘s losgehen mit der Entspannung. Immer tief durchatmen, wenn der Schnarcher in seinem alten Golf mit Schneckentempo 130 auf der Autobahn den gesamten Verkehr aufhält und keep cool wenn der Wetterbericht für den Campingurlaub Dauerregen voraussagt. Schließlich kommt jetzt die schönste Zeit des Jahres.

Wie es wohl Mose ging, als er unterwegs war und Gott zu ihm sprach „Ich will meine ganze Schönheit vor dir vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wem ich will, und ich schenke Erbarmen, wem ich will.“. 2.Mose 33,19 . Dann erklärt Gott Mose, dass Mose ihn niemals sehen können wird und Mose ihm trotzdem vertrauen soll. Gott erneuert seinen Bund mit Mose. Das ist bis heute so geblieben. Dieses blinde Vertrauen auf Reisen und im Alltag ist eine große Herausforderung für alle Christen. Doch gleichzeitig ist doch genau dieses Vertrauen notwendig, um die Reise des Lebens angehen zu können.

Uns allen wünsche ich für die anstehenden Freizeiten und die kommende Urlaubszeit genügend Vertrauen zu Gott, wie Mose es hatte, um eine solch beschwerliche Reise zu bestehen.

Katja Braun
BAK Mitglied