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Gedanken zum Monatsspruch August 2016

Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!“

(Markus 9,50)

„Habt Salz in euch!“ Was eine Aufforderung. Zuerst denke ich bei Salz an Essen. Ich erinnre mich noch gut an einen Ernährungstipp aus dem Sportstudio: „Reduziere deinen Salzgebrauch! Zuviel Salz ist ungesund.“ Damals hab ich schnell den Kopf geschüttelt, weil mir mein Essen ohne Salz doch recht fad vorkommt. Das „weiße Gold“ war im Mittelalter sehr wertvoll. So manch Adliger hat sich damals eine goldene Nase damit verdient. Und natürlich denke ich auch an den allbekannten Spruch: "Ist die Suppe versalzen, ist der Koch verliebt!".

Nun, die Menge macht es wohl aus. Denn zu viel Salz kann einem schnell das Essen verderben! Im Strandurlaub merke ich schnell, wie das Salzwasser meine Haut austrocknet. Und zu viel Salz in uns, würde uns schaden. Aber deshalb sollten wir noch lange nicht auf Salz verzichten. Jede Zelle unseres Körpers benötigt Salz: das Herz könnte ohne Salz nicht schlagen, alle Nerven wären lahm gelegt, Muskeltätigkeit, Blutzirkulation und Verdauung wären unmöglich. Salz wirkt reinigend und stärkt uns. Ein Leben ohne Salz ist unmöglich, aber zu viel davon wird Leben zerstören.

Hier trifft nun das profane und biblische Bild aufeinander. „Salz“ lässt sich durchaus von seiner praktischen und täglichen Verwendung ableiten. „Habt Salz in euch“ ist die Aufforderung für etwas einzustehen. Verleiht eurem Leben Würze! Steht für etwas ein! Habt Rückgrat!

Doch es gibt auch eine Beschränkung: „und haltet Frieden untereinander!“ Es geht nicht um die Stärke des Einzelnen, sondern darum, dass diese Stärke niemals den Frieden zu den Mitmenschen gefährdet. Plötzlich ist der Monatsspruch sehr aktuell! In vielen Bereichen unseres Lebens sehen Menschen nur den ersten Teil „Habt Salz in euch!“ – Setzt euch durch! Zeigt eure Stärke! Und dabei ist die Ausgewogenheit zwischen Einzelnen, Personengruppen, Religionen und Völkern heute wichtiger als sie es je in der Vergangenheit war.

„Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!“ Wir sollten darauf achten, dass die Balance zwischen „dem Salz in uns“ und dem Frieden zum Nächsten gewahrt bleibt. Es ist wie so oft eine Frage der Dosierung!

Susanne Weißenborn
BAK-Mitglied