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Hör dir dieses Lied an:



Als ich das Lied zum ersten Mal im Radio gehört habe, fand ich dieses Lied irgendwie gut. Es macht mir gute Laune.
 
„Alles stimmt und Leute, so muss die Welt sein“
-       Ich lebe in einem Land ohne Krieg und riesiges Elend.
-       Ich habe genug zu Essen und Anzuziehen.
-       Ich habe Freunde, die für mich da sind.
-       Meiner Familie geht es einigermaßen gut.
-       Vielleicht bin ich auch wie der Sänger frisch verliebt, habe einen tollen Mann, eine tolle Frau gefunden.
 
Und dann in einem Nebensatz ein paar Worte, die mir am Anfang nicht aufgefallen sind, aber die mich hellhörig machen: „Ich müsste glücklich sein“ 
 
In meinem Leben gibt es so viele Dinge, die mich glücklich machen könnten, vielleicht sogar glücklich machen müssten. Aber trotzdem bin ich oft nicht so richtig glücklich. Es gibt auch genügend Punkte, die mich wirklich daran hindern, glücklich zu sein. Meine Eltern haben sich getrennt, in der Schule oder im Job läuft es nicht richtig, die Jungscharkinder sind seltsam, meine Freunde auch. Ich habe keine Zeit für die Dinge, die mir wichtig sind.
 
Manchmal wünsche ich mir, wie der Sänger, in der Zeit zurück zu reisen. Zurück zu den Tagen, an denen ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. An denen ich mir nicht so viele Gedanken um alles machen musste. An denen vieles „einfach so lief“. In der Erinnerung sieht so manche Zeit glücklicher aus. „Früher war alles besser.“ J
 
Eine Frage, die ich mir ab und zu stelle ist: Was trägt mich, wenn das Glück nicht greifbar ist. Wenn ich das alles nicht habe, was man spontan Glück nennen würden – egal ob Wohlstand, Gesundheit oder eine intakte Beziehung. Wenn ich mich abmühen muss und der Erfolg trotzdem ausbleibt. Wenn ich die vielen Dinge, von denen ich träume, nicht erreiche. Wenn alles schief geht. Die Frage nach dem „Warum“ vermutlich jeder schon mal gestellt.
 
Auch die Bibel kennt diesen „Regen“, der das Glück trübt.
Asaf dichtet mit dem Psalm 73 ein Lied genau über dieses Thema. Er fühlt sich unglücklich. Er vergleicht sich mit den Menschen um sich herum – und das bringt ihn zur Verzweiflung. Sie sind gesund, reich, glücklich – und er nicht. Und er regt sich auf, weil sie fragen: „Wo ist denn dein Gott? Er kümmert sich ja nicht mal um dich! Sonst würde es dir wohl nicht so schlecht gehen!“ Dieses Gefühl kennen wir doch auch, oder?
Asaf fragt sich, ob es umsonst ist zu glauben. Ob er sich ganz umsonst ein reines Gewissen behält.
 
Dann tut er etwas, was mich fasziniert. Er geht in den Tempel. Dort redet er mit Gott, hört auf sein Wort. Wie oft vergesse ich es in meinem Alltag, Zeit mit Gott zu verbringen?
Asaf gewinnt in dieser Zeit mit Gott eine wichtige Erkenntnis: Das wichtige ist, wie das Leben endet. In Psalm 73, 23-28 steht:
 
„Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen; du bringst um alle, die dir die Treue brechen.
Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte / und meine Zuversicht setze auf Gott, den HERRN, dass ich verkündige all dein Tun.“
 
Glück ist, wenn wir trotz des „Regens“, trotz des Zweifels und Unglücks etwas finden, was unserem Leben, unserem ganzen Sein, einen Sinn gibt.
 
Weißt du was Glück ist? Wenn du nicht alleine bist
Wenn es läuft wie du willst und wenn sie bei dir ist
Weißt du was Glück ist? Wenn der Regen fällt
Und du trotzdem was entdeckst was dich am Leben hält.

 
Man könnte den Refrain auch umschreiben:
 
Weißt du was Glück ist? Wenn du nicht alleine bist.
Wenn es läuft wie du willst und wenn ER bei dir ist.
Weißt du was Glück ist? Wenn der Regen fällt
Und du trotzdem IHN entdeckst, DER DEIN Leben hält.

Dazu passt auch der Monatsspruch für den April 2014:
"Wie ihr nun den Herrn Christus Jesus angenommen habt, so lebt auch in ihm und seid in ihm verwurzelt und gegründet und fest im Glauben,
wie ihr gelehrt worden seid, und seid reichlich dankbar." (Kol 2,6.7)

Das wünsche ich euch von ganzem Herzen.

Eure Nadine
Bezirksjugendreferentin