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Monatsspruch Mai 2017

Eure Rede sei allezeit freundlich und mit Salz gewürzt. Kol 4,6 ...­­

Klar bin ich freundlich! Sowurde ich erzogen. Mit Bitte und Danke kommt man einfach leichter durchs Leben und es gehört bei uns umgangssprachlich einfach dazu.

„Kann ich bitte … haben?“ „ Bitte reich mir …!“ „Könntest du bitte …!“ „Danke, dass …“

In einigen Teilen der Welt konnte ich auch persönlich erleben, dass sogar der unverbindliche, freundliche Small Talk zelebriert wird. „Wie geht es dir?“ wurde ich z.B. beim Einsteigen in den Bus gefragt. Was aber keines Wegs bedeutet, dass sich die Personen tatsächlich und tiefergehend für mich und mein Wollergehen interessieren. Oder gar dass Sie mich beim nächsten Treffen wieder erkennen, geschweige denn nochmal an unser Gespräch anknüpfen könnten. So schnell wie es ausgesprochen wird, ist es meist euch gleich wieder vergessen.

Aber von dieser oberflächlichen Freundlichkeit ist hier denke ich, nicht die Rede. Denn sonst geht es uns wie beim Essen. Fehlt der Mahlzeit Salz, schmeckt sie langweilig und fade. Auch der täglich wiederkehrende Small Talk des Busfahrers ist irgendwann eher ermüdend als wohlgefällig.

Wir brauchen ernsthafte Würze in unserem Leben.

Dennoch ist in Umgang mit Salz Vorsicht geboten. Wer es „verpulvert“ erhält eine ungenießbare Mahlzeit. Nicht zum Verzehr geeignet und Lebensvernichtend. Den zum Überleben sind wir auf wohlschmeckend zubereitete Speisen angewiesen. Wir brauchen eine gute Mischung an Würze und Nährstoffe die unseren Körper versorgen. Sonst sind wir schlapp, kraft- und antriebslos.

Wie also kann das gelingen? Mit Fingerspitzengefühl! Genau wie beim Kochen ist es eine Kunst das richtige Maß hinzubekommen. Wir brauchen Geduld. Müssen uns langsam ran tasten. Und müssen zwischendurch vielleicht auch immer mal wieder selbst etwas von unserer Speise probieren, die wir dem anderen Vorsetzen wollen.

Auch die geistige Nahrung ist wichtig. Wir brauchen auch im Umgang miteinander eine Würzige An- bzw. Aussprache. Doch wie es schon damals gepredigt wurde, allezeit freundlich. Nicht verletzend und Lebensbedrohend. Zuviel des Guten kann ernsthalten, bleibenden Schaden hinterlassen.

Gott schenkt euch zu „eurem Würzen“ seinen Segen!

Eure Petra Greiner (BAK Mitglied)